Presseberichte über die Telge

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Weihnachts- und Neujahrsgruss 2007 St. Rochus Hospital Telgte

 

Arbor inversa – der umgekehrte Baum
Seit Josef Zutelgte (New York), Künstler und Sohn der Stadt Telgte einen umgekehrten Baum für den Kreisverkehr geschaffen hat, scheiden sich daran die Geister. Es lohnt sich in jedem Fall, darüber nachzudenken.

Der umgekehrte Baum spielt schon in der indischen Mythologie eine Rolle.  Auch Aristoteles bezeichnet den Menschen als „arbor inversa – umgekehrter Baum“, weil die Wurzeln oben sind und Blüten und Blätterwerk unten. Der Mensch bekommt die Kraft von oben und blüht hier auf Erden.
In der Medizin wird die Lunge mit einem umgekehrten Baum verglichen.

Kein Wunder, dass es auch christliche Interpretationen gibt.
So wurde der menschgewordene Sohn Gottes, Jesus Christus, als umgekehrter Baum gesehen. Jesus wurde geboren, hat auf Erden gelebt, hatte aber stets seine Wurzeln im Himmel.  
In einen Wallfahrtsort, der sogar ein Krippenmuseum beherbergt und ganzjährig an Weihnachten erinnert, passt der umgekehrte Baum also gut hinein.
Ein solcher Baum ist schließlich ein Symbol für uns Menschen. Nach christlicher Auffassung hat jeder Mensch seine Wurzeln im Himmel und entfaltet sein Leben hier auf der Erde.

Der umgekehrte Baum in Telgte ....  warum ihn nicht auch als „Weihnachtsbaum“ sehen, der uns an die Geburt Jesu erinnert, der uns zeigt, wo unser aller Wurzeln sind: im Himmel.

Möge das neue Jahr 2008 uns Gelegenheit geben, an dem Ort, wo wir leben und arbeiten, aufzublühen!

Das Seelsorgeteam des St. Rochus-Hospitals wünscht Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr.  Zugleich sagen wir Dank für die gute Zusammenarbeit mit Ihnen allen!

Pastor W. Küppers, Pastor Stephan Duchow,
Diakon H.J. Rossi, Sr. M. Agnes

 

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WN-Artikel 14.12.2005

 

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WN-Artikel 14.12.2005

 

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WN-Artikel 14.12.2005